Es gibt Situationen, da ist jede Fußballkabine gleich – ganz egal, ob großräumig und modern wie eine Bundesliga-Kabine, in der sich Profifußballer auf ein Match vor 50.000 Zuschauern vorbereiten, oder klein und abgenutzt wie eine Kreisliga-Kabine, in der Amateur-Kicker ihrem Match vor einigen wenigen Zaungästen am Sonntagvormittag entgegenfiebern. An beiden Orten wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Musik aus den Boxen dröhnen. Und für gewöhnlich gibt es auch immer diesen einen Typen, der sich dafür zuständig fühlt, die Box nicht nur am Start zu haben, sondern auch eine entsprechende Playlist abzuspielen. Denn die richtigen Beats lassen den Puls höherschlagen und können einem den entscheidenden Motivationsschub verleihen.
Bei den Rothosen haben Außenverteidiger Noah Katterbach (diese Saison) und Flügelspieler Bakery Jatta (vergangene Spielzeit) die Rolle als „Kabinen-DJ“ inne und legen im übertragenen Sinne auf zweierleiweise auf: Während in der HSV-Kabine im Volksparkstadion eine Musikanlage innerhalb der Deckenwände installiert ist, geht’s auf Auswärtsfahrten an eine tragbare Soundbox. Während viele Profis auf dem Weg zum Stadion noch ihre eigene Musik über Kopfhörer hören, führt in der Kabine vor und nach dem Spiel kein Weg an den Beats von Katterbach und Jatta vorbei. Im Hinblick auf die klassischen Motivationssongs – häufig durch Hip-Hop und Rap geprägt – mögen die Rothosen noch eine große Schnittmenge haben. Geht’s jedoch um den eigenen Musikgeschmack, tun sich doch unterschiedliche Genres und Geschmäcker auf. Die HSVlive-Redaktion hat sich unter allen 31 Kaderspielern umgehört und deren Top3-Songs abgefragt. Let The Music Play!






















































