Sein Weg ist außer­ge­wöhnlich. Und: Er ist ihn selbst und kom­plett eigen­verant­wort­lich gegangen. Denn DANIEL ELFADLI wurde in keinem Nach­wuchs­leistungs­zentrum aus­ge­bildet, sondern startete seine Lauf­bahn in der Landes­liga und erklomm an­schließend Stufe für Stufe, um nun in Hamburg ange­kommen zu sein und eine zentrale Rolle einzu­nehmen. Und das nächste Ziel steht auch schon fest: Bundes­liga mit dem HSV.

Auf dem Platz soll er eine zentrale Rolle ein­nehmen: Daniel Elfadli, der defensive Mittel­feld­spieler, aus­ge­stattet mit Rund­um­blick sowie dem richtigen Mix aus Technik und Härte. Die idealen Eigen­schaften also für einen Sechser, als der der gebürtige Schwabe – Sohn einer deutschen Mutter und eines libyschen Vaters – aus Magde­burg in den hohen Norden geholt wurde.

Im ersten Trainings­lager im nieder­sächsischen Schneverdingen teilte sich der 27-Jährige ein Zimmer mit Anssi Suhonen, dem Ur-HSVer, der bereits als Jugend­licher aus Finnland nach Hamburg kam und den Verein in- und auswendig kennt. „Anssi ist ein witziger und sympathischer Typ, der den HSV bestens kennt, bei ihm bin ich für den Anfang sicher­lich perfekt aufge­hoben“, sagte Elfadli während des Camps – um dann im zweiten Trainings­lager direkt selbst die Rolle Suhonens einzu­nehmen. Denn im öster­reichischen Bram­berg im Salzburger Land teilte sich der libysche National­spieler das Zimmer mit Davie Selke, der in Öster­reich seine HSV-Premiere feierte. Elfadli nahm nun also seiner­seits die Rolle ein, den Neuen ein bisschen „einzunorden“.

Es passt zu Elfadlis zentraler Rolle auf dem Feld, dass er erstens auch abseits des Rasens das verbindende Element dar­stellte; und zweitens zeigt es, wie wiss­begierig, lernwillig und umsetzungsstark „Fadli“, so sein Spitzname im Team, agiert. So erklären sich auch sein Aufstieg und sein unge­wöhn­licher Werde­gang. Denn im schwäbischen Leon­berg geboren und aufge­wachsen, spielt Elfadli in der Jugend für die TSG Leonberg, den TSV Eltingen und die SKV Rutesheim. Beim letzt­ge­nannten Verein feiert der Mittel­feld­spieler im Herbst 2016 im Alter von 19 Jahren sein Debüt für die erste Mannschaft – in der siebt­klassigen Landes­liga Württem­berg. Auf eine Profi­karriere deutet zu dieser Zeit wenig hin, „aber auch damals hatte ich schon diesen Traum und habe auch wirklich daran geglaubt, es mit harter Arbeit schaffen zu können“, erinnert er sich, nicht jedoch ohne diesen Zusatz: „Diesen Glauben hatten aller­dings außer mir nicht sehr viele Menschen.“ Um ehrlich zu sein: wohl niemand. Auch die Mama drängte auf eine Aus­bildung, ein Studium, eben etwas Sicheres. „So sind Mamas“, sagt der Sohne­mann und lächelt. Also begann Elfadli ein Studium, und zwar BWL mit Schwer­punkt Logistik.

Dieses Studium – es fehlt lediglich noch die Abschluss­prüfung – führte er auch fort, als es im Fußball immer weiter nach oben ging. Nach der Landesliga kam die Oberliga mit dem SSV Reutlingen und dem FC Nöttingen, anschließend die Regional­liga mit dem VfR Aalen, die 3. Liga wurde mit dem Wechsel zur Saison 2022/23 in die 2. Bundesliga zum 1. FC Magde­burg über­sprungen. Und nun also wieder ein nächster Schritt. Zum HSV.  Ein großer Schritt, aber dennoch einer, den er sich zutraut: „Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man für etwas arbeitet und an etwas glaubt, woran kein anderer glaubt. Und ich weiß auch, wie gut es sich dann anfühlt, wenn man es tatsäch­lich schafft. Das ist sehr besonders. Und für den HSV zu spielen, fühlt sich noch einmal besonderer an.“ Den HSV erst­mals wahr­genommen hat er als Fünf­jähriger in der Sport­schau, als auf seiner jetzigen Position noch Spieler wie Nigel de Jong durchs defensive Mittel­feld fegten und vorn Rafael van der Vaart und Co. zauberten. In der Saison 2024/25 wird Daniel Elfadli nun selbst für den HSV auflaufen. „Ich bin dank­bar dafür, aber ich bin auch stolz darauf. Denn eigentlich war es damals aus­sichts­los, ich wurde belächelt für meine viele Arbeit, die ich in meinen Traum investiert habe. So habe ich mir selbst den Weg geebnet und habe mir das Glück verdient durch Fleiß, Ehrgeiz und dadurch, dass ich immer dran und hungrig geblieben bin.“

Jetzt fiebert Daniel Elfadli auf die Saison allgemein und im Speziellen auf sein erstes Heim­spiel hin: „Das Volksparkstadion ist unglaublich, ich freue mich auf die Heim­spiele und auf diese besondere Atmo­sphäre.“ Die hatte er in Diensten des 1. FC Magde­burg bereits kennen­gelernt – und sah hier Anfang November 2023 nach einem Foulspiel die erste Rote Karte seiner Lauf­bahn. „Die Aktion damals war völlig unnötig, ich bin aufgrund der besonderen Umstände übereifrig in die Situation gegangen“, erinnert er sich. Ja, der Volks­park kann die Emotionen schon mal hoch­kochen lassen. Umso glücklicher ist er, jetzt auf der Gegen­seite mit der Raute auf der Brust aufdribbeln zu können. „Es ist irgendwie verrückt, dass sich jetzt der Kreis geschlossen hat. Ich bin wirklich froh, hier zu sein. Solche Sätze hört man oft von Neu­zu­gängen, ich weiß, aber wenn man mich persönlich kennt, dann weiß man, dass dieser Wechsel besonders für mich ist und ich das auch wirk­lich genauso fühle und empfinde.“

Dieses Gemisch aus Dank­bar­keit und Demut gepaart mit Leiden­schaft und Ehrgeiz auf­grund der besonderen Aufgabe machen Daniel Elfadli zu einem idealen zentralen Bau­stein des HSV-Kaders. Man spürt, dass der libysche Löwe, wie ihn die Social-Media-Gemeinde bereits getauft hat, bereit ist, voran­zu­gehen. Zumal er auch seinen persönlichen Weg noch nicht als abge­schlossen ansieht: „Der Weg ist noch nicht zu Ende. Ich bin ge­kommen, um zu spielen, dieses Selbst­be­wusst­sein und diesen Anspruch an mich selbst habe ich. Und ich bin gekommen, um meinen Teil dazu beizu­tragen, am Ende aufzu­steigen. Dann wäre die Geschichte perfekt.“ Von der Landes- in die Bundes­liga – für Elfadli wäre es der wahr­ge­wordene Traum, den er aber keines­wegs nur sich selbst erfüllen möchte. „Ich wünsche mir“, sagt er, „dass mein Weg auch für andere Menschen eine Inspiration sein kann und die Kids sehen, dass man an seine Träume glauben darf, wenn man bereit ist, hart dafür zu arbeiten und viel dafür zu investieren.“

Hart arbeiten und viel investieren – diese Zutaten will Daniel Elfadli nicht nur für sich selbst, sondern auch für den Mann­schafts­erfolg einbringen, um am Ende den gemein­samen Traum zu erfüllen. Mit seinen 27 Jahren zählt er zur Top-Ten der ältesten Spieler im Kader – und nimmt somit nicht nur aufgrund seiner besonderen Geschichte, sondern auch dank seiner Lebens­erfahrung eine zentrale Rolle im Team ein. Auf und auch neben dem Platz. 

Dieses Studium – es fehlt lediglich noch die Abschluss­prüfung – führte er auch fort, als es im Fußball immer weiter nach oben ging. Nach der Landesliga kam die Oberliga mit dem SSV Reutlingen und dem FC Nöttingen, anschließend die Regional­liga mit dem VfR Aalen, die 3. Liga wurde mit dem Wechsel zur Saison 2022/23 in die 2. Bundesliga zum 1. FC Magde­burg über­sprungen. Und nun also wieder ein nächster Schritt. Zum HSV.  Ein großer Schritt, aber dennoch einer, den er sich zutraut: „Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man für etwas arbeitet und an etwas glaubt, woran kein anderer glaubt. Und ich weiß auch, wie gut es sich dann anfühlt, wenn man es tatsäch­lich schafft. Das ist sehr besonders. Und für den HSV zu spielen, fühlt sich noch einmal besonderer an.“ Den HSV erst­mals wahr­genommen hat er als Fünf­jähriger in der Sport­schau, als auf seiner jetzigen Position noch Spieler wie Nigel de Jong durchs defensive Mittel­feld fegten und vorn Rafael van der Vaart und Co. zauberten. In der Saison 2024/25 wird Daniel Elfadli nun selbst für den HSV auflaufen. „Ich bin dank­bar dafür, aber ich bin auch stolz darauf. Denn eigentlich war es damals aus­sichts­los, ich wurde belächelt für meine viele Arbeit, die ich in meinen Traum investiert habe. So habe ich mir selbst den Weg geebnet und habe mir das Glück verdient durch Fleiß, Ehrgeiz und dadurch, dass ich immer dran und hungrig geblieben bin.“

Jetzt fiebert Daniel Elfadli auf die Saison allgemein und im Speziellen auf sein erstes Heim­spiel hin: „Das Volksparkstadion ist unglaublich, ich freue mich auf die Heim­spiele und auf diese besondere Atmo­sphäre.“ Die hatte er in Diensten des 1. FC Magde­burg bereits kennen­gelernt – und sah hier Anfang November 2023 nach einem Foulspiel die erste Rote Karte seiner Lauf­bahn. „Die Aktion damals war völlig unnötig, ich bin aufgrund der besonderen Umstände übereifrig in die Situation gegangen“, erinnert er sich. Ja, der Volks­park kann die Emotionen schon mal hoch­kochen lassen. Umso glücklicher ist er, jetzt auf der Gegen­seite mit der Raute auf der Brust aufdribbeln zu können. „Es ist irgendwie verrückt, dass sich jetzt der Kreis geschlossen hat. Ich bin wirklich froh, hier zu sein. Solche Sätze hört man oft von Neu­zu­gängen, ich weiß, aber wenn man mich persönlich kennt, dann weiß man, dass dieser Wechsel besonders für mich ist und ich das auch wirk­lich genauso fühle und empfinde.“

Dieses Gemisch aus Dank­bar­keit und Demut gepaart mit Leiden­schaft und Ehrgeiz auf­grund der besonderen Aufgabe machen Daniel Elfadli zu einem idealen zentralen Bau­stein des HSV-Kaders. Man spürt, dass der libysche Löwe, wie ihn die Social-Media-Gemeinde bereits getauft hat, bereit ist, voran­zu­gehen. Zumal er auch seinen persönlichen Weg noch nicht als abge­schlossen ansieht: „Der Weg ist noch nicht zu Ende. Ich bin ge­kommen, um zu spielen, dieses Selbst­be­wusst­sein und diesen Anspruch an mich selbst habe ich. Und ich bin gekommen, um meinen Teil dazu beizu­tragen, am Ende aufzu­steigen. Dann wäre die Geschichte perfekt.“ Von der Landes- in die Bundes­liga – für Elfadli wäre es der wahr­ge­wordene Traum, den er aber keines­wegs nur sich selbst erfüllen möchte. „Ich wünsche mir“, sagt er, „dass mein Weg auch für andere Menschen eine Inspiration sein kann und die Kids sehen, dass man an seine Träume glauben darf, wenn man bereit ist, hart dafür zu arbeiten und viel dafür zu investieren.“

Hart arbeiten und viel investieren – diese Zutaten will Daniel Elfadli nicht nur für sich selbst, sondern auch für den Mann­schafts­erfolg einbringen, um am Ende den gemein­samen Traum zu erfüllen. Mit seinen 27 Jahren zählt er zur Top-Ten der ältesten Spieler im Kader – und nimmt somit nicht nur aufgrund seiner besonderen Geschichte, sondern auch dank seiner Lebens­erfahrung eine zentrale Rolle im Team ein. Auf und auch neben dem Platz.