Mit AARON OPOKU hat der HSV ein weiteres Eigengewächs langfristig an sich gebunden. Der 21-jährige Flügelspieler verlängerte seinen Vertrag vorzeitig um drei weitere Jahre bis Sommer 2024. In diesem Zeitraum will er sich einen langersehnten Traum erfüllen und für die HSV-Profis debütieren. 

Optisch kehrte Aaron Opoku, der in dieser Saison als Leihspieler beim Dritt­ligisten FC Hansa Rostock auf­dribbelt, durchaus verändert zu seiner Vertrags­verlängerung im Volks­parkstadion zurück. Auf­fällige Dread­locks ersetzen mittlerweile seine in der Vergangen­heit eher kurz getrimmten Haare. Seinen Fokus unter der tief­schwarzen Haar­pracht hat der gebürtige Hamburger allerdings nicht verloren. „Seit ich zwölf Jahre alt bin, spiele ich beim HSV. Für mich wäre es ein großer Traum, in meiner Heimat­stadt in meinem Heimat­verein im Profi­bereich aufzulaufen“, spricht er wie in den Vorjahren unverändert über sein großes Ziel. Für die Realisierung dieses Traums hat der 21-jährige Flügel­spieler nun weitere drei Jahre Zeit. Denn ebenso wie mit Josha Vagnoman verlängerte der Hamburger SV Anfang Mai mit Aaron Opoku den 2021 auslaufenden Vertrag mit einem talentierten Eigen­gewächs vorzeitig bis zum 30. Juni 2024. „Aaron ist ein im Club ausge­bildeter Spieler, der schon vor seiner Leihe nach Rostock bei uns einen sehr guten Weg und in der bisherigen Saison bei Hansa einen großen Entwicklungs­schritt gemacht hat. Wir freuen uns riesig, dass er sich langfristig an uns gebunden hat, weil wir glauben, dass sein Weg noch nicht beendet ist, sondern jetzt erst richtig anfängt“, erklärt HSV-Sport­direktor Michael Mutzel.

Die Entwicklung des pfeil­schnellen Rechts­fußes, der 2011 von der Hamburger Turner­schaft von 1816 zum HSV wechselte, hat in dieser Spielzeit ordentlich an Fahrt aufgenommen. Nachdem Opoku in der Vorsaison bereits sieben­mal im HSV-Kader stand, aber nicht zum Einsatz kam, feierte er in dieser Spiel­zeit beim FC Hansa Rostock sein Profi-Debüt in der 3. Liga. Mehr noch: Der Tempo­dribbler entwickelte sich auf Anhieb zur Stamm­kraft, absolvierte 25 von 27 möglichen Spielen, stand 21-mal in der Startelf und markierte drei Treffer und fünf Assists. Dement­sprechend positiv bewertet Mutzel das Leih­geschäft, das sich als die gewünschte Win-win-Situation entpuppt. „Der Schritt war sehr bewusst gewählt, weil die 3. Liga eine sehr harte und körper­betonte Liga ist. Das war etwas, das Aaron sicherlich noch etwas gefehlt hat. Es war toll zu sehen, wie er sich in der Saison dahingehend weiterent­wickelt und einen großen Schritt gemacht hat.“ Der am 28. März 1999 in Hamburg geborene Deutsche mit ghanaischen Wurzeln schlägt in die gleiche Kerbe und sagt: „Ich wurde von der ersten Minute an vom Team, den Trainern und den Fans in Rostock extrem gut aufge­nommen und unterstützt. Dadurch wurde es für mich leichter, mich zurecht­zufinden und diesen Schritt zu gehen. Das Jahr hat mich sehr geprägt. Ich bin sehr dankbar dafür.“ 

Dankbar ist der Junioren-National­spieler (ein Spiel für die U19, sechs Einsätze für die U20) auch für das ihm entgegen­gebrachte Vertrauen beim HSV. „Ich bin überglücklich. Das Gefühl ist sehr motivierend und befriedigend, wenn man merkt, dass man gut gearbeitet hat und für seine Arbeit belohnt wird.“ Nun liegt es an Aaron Opoku diese Arbeit weiter erfolg­reich fortzu­setzen, um seinen Traum bald Wirklich­keit werden zu lassen.